Ich hab gesehen, dass es bei den Hölle Games, die ja aus Deutschland sind einen gefühlten RTP gibt. Bei einem Spiel gibt es 88,03% RTP und wenn man ihn mit einem Bonus spielt, dann steht da tatsächlich dabei dass der gefühlte RTP bei 92% liegt.
Also so einen Schwachsinn hab ich noch nie gehört. Denn wenn ich dauernd verliere, dann hab ich einen gefühlten RTP von 0%, da fragt mich ja auch keiner nach.
Haha jetzt werden also schon die gefühlten Quoten angegeben und wer bestimmt die? Werden die dann geschätzt? Finde das schon beim Wetter immer spannend, wenn dabei steht wieviel gefühlte Grad es hat. Ich fühle das aber meistens ein wenig anders.
Gefühlte Auszahlungsquote... Super dann kann ich auch im Demomodus spielen und sie verdienen nichts mehr. Ist dann aber gefühlter Umsatz den sie haben.
Der CEO hat doch irgendwie letztes Jahr mal nen Interview gegeben und erklärt wie das gemeint ist. Dass es sich dabei um das Erlebnis handelt, dass man immer noch das Gefühl hat der zahlt so gut aus und hängt irgendwie mit dem Glücksspielstaatsvertrag zusammen.
Ich finde den Vergleich mit dem Wetter von crazy_duck gar nicht so abwegig. Man versucht ja bei so einem „gefühlten RTP“ wohl eher die subjektive Wahrnehmung abzubilden – also wie gut oder schlecht man den Gewinnverlauf empfindet, nicht die objektive Zahl. Das ist aber eben total variabel und vom ganzen Spielerlebnis abhängig, wie Jackpots, kurze Pechsträhnen, Bonusrunden etc. Ich hab auch oft Phasen, in denen sich alles richtig mies anfühlt, obwohl die offizielle Auszahlungsquote unverändert bleibt. Also technisch gesehen ist der gefühlte RTP natürlich nicht messbar oder verlässlich, sondern einfach eher ein Marketinggag oder ein Versuch, Kunden emotional abzuholen. Trotzdem sollte man sich nicht zu sehr darauf einlassen und lieber auf die offiziellen Zahlen und eigene Erfahrungen achten.
Was mir noch nicht ganz klar ist: Wie wollen die Anbieter überhaupt so etwas wie "gefühlte RTP" technisch ableiten oder berechnen? Wenn man den offiziellen RTP als langfristigen Erwartungswert betrachtet, ist die individuelle Wahrnehmung ja komplett subjektiv und eigentlich unmessbar. Derpfleger hat ja diesen Zusammenhang mit dem Glücksspielstaatsvertrag angesprochen – vielleicht geht's da eher um die Kommunikation der Anbieter gegenüber Spielern, um das Frustgefühl zu dämpfen? Aber rein mathematisch betrachtet ergeben sich ja daraus keine neuen, verifizierbaren Kennzahlen. Hat jemand mal was Konkretes zum Algorithmus oder der Methodik hinter dem Begriff "gefühlte Auszahlungsquote" gesehen? Oder bleibt das tatsächlich nur Marketinggeistiger Nebel?
